Es gibt eine Stille, die aus Liebe und Gewohnheit gewoben ist. In dieser Stille lebt der Schriftsteller Edward, der aufopferungsvoll seine Mutter umsorgt. Doch was geschieht, wenn diese fragile Ordnung von einem Wirbelsturm aus drei weiteren Seniorinnen heimgesucht wird? Regisseur Darren Thornton inszeniert mit feinem irischem Witz und tiefer Empathie ein Kammerspiel über die Kunst, für andere da zu sein, ohne sich dabei selbst zu verlieren. Ein Film voller Herz und hintergründigem Humor.
Der sanftmütige Schriftsteller Edward steht kurz vor dem literarischen Durchbruch, doch sein Leben ist von der hingebungsvollen Pflege seiner Mutter Alma bestimmt. Seine sorgsam geordnete Welt gerät aus den Fugen, als ihm sein Verlag eine Lesereise durch die USA in Aussicht stellt – und seine besten Freunde zur selben Zeit spontan in den Urlaub aufbrechen. Kurzerhand überlassen sie ihm ihre eigenen Mütter zur Betreuung. Plötzlich findet sich Edward in seinem Haus mit einem Quartett ebenso resoluter wie charmanter und fordernder Seniorinnen wieder. Zwischen Teekränzchen, alten Geschichten und unvorhergesehenen Notfällen muss er nicht nur das charmante Chaos bändigen, sondern auch die wichtigste Entscheidung seines Lebens treffen: die für sich selbst.
Tickets:
Eintritt: 6,50 Euro / 7,50 €
Kartenreservierung Tel. 07132 2410 oder online unter www.kinostar.com
Scala-Kino Benefizgasse 5, 74172 Neckarsulm
Ein kleines bretonisches Dorf sonnt sich in seiner eigenen Tugendhaftigkeit: Man ist weltoffen, hilfsbereit und voller Vorfreude auf die Ankunft ukrainischer Geflüchteter. Regisseurin und Hauptdarstellerin Julie Delpy entlarvt mit feinem, aber bissigem Humor die Brüchigkeit solcher Selbstbilder, wenn die Realität nicht nach Plan verläuft. Ihr Film ist eine scharfsinnige Komödie, die gekonnt zwischen ländlicher Idylle und den unbequemen Wahrheiten unserer Zeit balanciert und dabei eine zentrale Frage stellt: Wer sind hier die wahren Barbaren?
In der idyllischen bretonischen Kleinstadt Paimpont ist man stolz auf den eigenen Zusammenhalt. Angeführt von der engagierten Lehrerin Julie (Julie Delpy), beschließt die Gemeinde einstimmig, eine geflüchtete Familie aufzunehmen – man rechnet fest mit Ankömmlingen aus der Ukraine. Als jedoch stattdessen die syrische Familie Fayad vor der Tür steht, gerät das sorgsam gepflegte Bild der eigenen Toleranz ins Wanken. Was als Geste der Humanität geplant war, wird zu einer Zerreißprobe für das Dorf. Während die Fayads versuchen, in der fremden Umgebung Fuß zu fassen, bröckelt die Fassade der Willkommenskultur und legt tief sitzende Vorurteile und absurde Ängste frei.
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Eintritt: 6,50 Euro / 7,50 €
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Scala-Kino Benefizgasse 5, 74172 Neckarsulm
Foto: THE FILM
In der Früh fängt es manchmal an, dass der Himmel ohne Vorwarnung auf dich herunterstürzt. Die Frau hat zu wenig oder zu viel geschlafen. Sie redet drauflos. Unter einer Lawine aus Wörtern wirst du verschüttet. Da hast du noch keinen Schluck Kaffee getrunken. Du bist froh, dass die Erdanziehungskraft funktioniert und warst gerade dabei, deine Finger zu zäh¬len. Schlimm an der Situation ist die hohe Geschwindigkeit, mit der die Wörter gesprochen werden. Schlimm ist das Gerenne der Mitmenschen in den Straßen, das Rasen der Traktoren über die Felder, die Hochgeschwindigkeit, mit der die Nachrichten und Katastrophen blitzen und donnern.
Es ist einige Jahre her, dass der Egers einmal in einer Küche gearbeitet hat. Die Küchenchefin hat in kurzer Zeit dreihundert Mal zu ihm gesagt, dass er sich beeilen soll. Der Egers hat es versucht. Aber es ging nicht schneller. Der Egers ist langsam. Er schneidet Zwiebeln langsam, denkt langsam und spricht meistens nicht besonders schnell. In dieser Langsamkeit hat er auch das neue Programm geschrieben. Das hat sehr lange gedauert. Buchstabe um Buchsta-be, Wort um Wort. Satz um Satz. Mit einer trägen Wucht stemmt sich der Kabarettist darin gegen die Schnelligkeit der Welt. Der ganze Abend feiert die Langsamkeit und deswegen werden auch die Geschichten nicht in erhöhtem Tempo vorgetragen. Aber Sie brauchen sich als Zuschauer keine Sorgen zu machen, dass Sie wegen der geringen Geschwindigkeit vielleicht müde werden. Weil es gut sein kann, dass der Egers einmal eine Wut bekommt. Er regt sich ja oft einmal auf wegen Allem und Nichts. Und da wachen Sie dann schon wieder auf.
Regie : Claudia Schulz
Foto: Stephan Minx
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Tickets
Vorverkauf: 18 Euro
Abendkasse: 20 Euro
Ihre Tickets können Sie einfach und bequem online über www.reservix.de oder vor Ort bei einer Verkaufsstelle von Reservix erwerben.
Ein kleines bretonisches Dorf sonnt sich in seiner eigenen Tugendhaftigkeit: Man ist weltoffen, hilfsbereit und voller Vorfreude auf die Ankunft ukrainischer Geflüchteter. Regisseurin und Hauptdarstellerin Julie Delpy entlarvt mit feinem, aber bissigem Humor die Brüchigkeit solcher Selbstbilder, wenn die Realität nicht nach Plan verläuft. Ihr Film ist eine scharfsinnige Komödie, die gekonnt zwischen ländlicher Idylle und den unbequemen Wahrheiten unserer Zeit balanciert und dabei eine zentrale Frage stellt: Wer sind hier die wahren Barbaren?
In der idyllischen bretonischen Kleinstadt Paimpont ist man stolz auf den eigenen Zusammenhalt. Angeführt von der engagierten Lehrerin Julie (Julie Delpy), beschließt die Gemeinde einstimmig, eine geflüchtete Familie aufzunehmen – man rechnet fest mit Ankömmlingen aus der Ukraine. Als jedoch stattdessen die syrische Familie Fayad vor der Tür steht, gerät das sorgsam gepflegte Bild der eigenen Toleranz ins Wanken. Was als Geste der Humanität geplant war, wird zu einer Zerreißprobe für das Dorf. Während die Fayads versuchen, in der fremden Umgebung Fuß zu fassen, bröckelt die Fassade der Willkommenskultur und legt tief sitzende Vorurteile und absurde Ängste frei.
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Foto: THE FILM
Ein alter Vierseitenhof in der Altmark ist mehr als nur ein Ort – er ist ein Gedächtnis, in dem die Schicksale von vier Frauen über ein Jahrhundert hinweg widerhallen. Mascha Schilinski webt aus den Fragmenten ihrer Leben ein hypnotisches Geflecht aus Schmerz, Sehnsucht und verborgenen Wahrheiten. Mit radikaler Bildsprache und zärtlicher Grausamkeit entsteht ein Film, der nicht chronologisch erzählt, sondern fühlt und dessen geisterhafte Echos lange nachklingen.
Ein abgelegener Vierseitenhof dient als Bühne für die Leben von vier Frauen, deren Schicksale über die Jahrzehnte untrennbar miteinander verwoben sind. Da ist Alma, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufwächst und fürchtet, das Schicksal ihrer verstorbenen Schwester zu wiederholen. In den 1940er Jahren verliert sich die junge Erika im Bann ihres kriegsversehrten Onkels und gefährlicher Fantasien. Jahrzehnte später kämpft Angelika mit den Dämonen ihrer zerrütteten Familie, schwankend zwischen Lebensgier und Todessehnsucht. In der Gegenwart spürt Nelly, die mit ihrer Familie den Hof renoviert, die Echos der Vergangenheit in Form dunkler Träume. Der Film springt zwischen den Zeitebenen und enthüllt, wie verdrängte Traumata und Geheimnisse wie Geister durch die Mauern des Hauses ziehen.
Tickets:
Eintritt: 6,50 Euro / 7,50 €
Kartenreservierung Tel. 07132 2410 oder online unter www.kinostar.com
Scala-Kino Benefizgasse 5, 74172 Neckarsulm
Foto: Studio Zentral
Ein alter Vierseitenhof in der Altmark ist mehr als nur ein Ort – er ist ein Gedächtnis, in dem die Schicksale von vier Frauen über ein Jahrhundert hinweg widerhallen. Mascha Schilinski webt aus den Fragmenten ihrer Leben ein hypnotisches Geflecht aus Schmerz, Sehnsucht und verborgenen Wahrheiten. Mit radikaler Bildsprache und zärtlicher Grausamkeit entsteht ein Film, der nicht chronologisch erzählt, sondern fühlt und dessen geisterhafte Echos lange nachklingen.
Ein abgelegener Vierseitenhof dient als Bühne für die Leben von vier Frauen, deren Schicksale über die Jahrzehnte untrennbar miteinander verwoben sind. Da ist Alma, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufwächst und fürchtet, das Schicksal ihrer verstorbenen Schwester zu wiederholen. In den 1940er Jahren verliert sich die junge Erika im Bann ihres kriegsversehrten Onkels und gefährlicher Fantasien. Jahrzehnte später kämpft Angelika mit den Dämonen ihrer zerrütteten Familie, schwankend zwischen Lebensgier und Todessehnsucht. In der Gegenwart spürt Nelly, die mit ihrer Familie den Hof renoviert, die Echos der Vergangenheit in Form dunkler Träume. Der Film springt zwischen den Zeitebenen und enthüllt, wie verdrängte Traumata und Geheimnisse wie Geister durch die Mauern des Hauses ziehen.
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Eintritt: 6,50 Euro / 7,50 €
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Scala-Kino Benefizgasse 5, 74172 Neckarsulm
Foto: Studio Zentral
David Wark Griffiths fast dreistündiges Epos „Intolerance“ zählt zu den einflussreichsten Filmen der Filmgeschichte. Griffith illustriert das Thema Intoleranz anhand von vier Geschichten, die parallel erzählt werden und schließlich in einem furiosen Finale münden, das bis heute nichts von seiner Wirkung verloren hat.
Die vier Geschichten beschreiben den Untergang des antiken Babylon, den Leidensweg von Jesus Christus, die Vernichtung der Hugenotten in Frankreich während der Bartholomäusnacht und eine moderne Geschichte eines jungen Arbeiterpaares aus Amerika, in der der junge Mann auf die schiefe Bahn gerät und dann unschuldig zum Tode verurteilt wird. Neben technischen Neuerungen, wie dem Einsatz eines frühen Kranfahrtsystems, um das riesige Babylon-Set zu zeigen, haben auch die Erzählweise und die immer schneller werdenden Schnitte zur Erzeugung von Spannung zahllose spätere Filmemacher inspiriert und beeinflusst.
Spektakulär ist auch die gezeigte analoge 16mm-Kopie: Die Schwarz-Weiß-Kopie wurde nach in der Stummfilmzeit üblichen Methoden aufwändig in mehreren Farben getont und viragiert, um die Stimmung der einzelnen Szenen noch zu verstärken. Selten ist „Intolerance“ in einer originalen viragierten Kopie zu sehen, die von Andreas Benz an der historischen Christie-Kinoorgel (1929) im Gleis 3 musikalisch begleitet wird.
Tickets:
Eintritt: 10 Euro (erm. 6 Euro), Familienkarte 23 Euro
Kartenreservierung über: kinoorgel@t-online.de
Foto: Wikimedia Commons
Manchmal atmet die Vergangenheit durch die Ritzen der Gegenwart, und ein Pariser Boulevard von heute trägt noch das Echo der Schritte von 1895 in sich. Cédric Klapisch inszeniert genau diese Magie des flüchtigen Moments. Sein Film lässt die Epochen elegant ineinanderfließen, während eine Gruppe von Nachfahren das Geheimnis ihrer Ahnen lüftet und dabei unerwartet zu sich selbst findet. Eine bezaubernde Ode an die unsichtbaren Fäden, die uns mit unserer Geschichte verbinden.
Als vier ungleiche Cousins und Cousinen ein seit 80 Jahren versiegeltes Haus erben, stehen sie nicht nur vor der Frage eines Verkaufs, sondern auch vor den verstaubten Geheimnissen ihrer eigenen Familie. Ihre Spurensuche führt sie zurück ins Paris des Jahres 1895, an die Schwelle zur Moderne. Dort folgt der Film ihrer jungen Ahnin Adèle, die in der pulsierenden Metropole ihre verschwundene Mutter sucht und unversehens in die Kreise der aufstrebenden künstlerischen Avantgarde gerät. Während in der Gegenwart die vier Erben die Fragmente von Adèles Leben zusammensetzen, enthüllt sich eine ebenso überraschende wie berührende Geschichte, die ihre eigene Sicht auf Herkunft und Zukunft neu justiert.
Tickets:
Eintritt: 6,50 Euro / 7,50 €
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Scala-Kino Benefizgasse 5, 74172 Neckarsulm
Sie gelten bei vielen als das lustigste Ehepaar des Schwabenlandes:
Alois und Elsbeth Gscheidle, bekannt aus zahlreichen Fernsehauftritten! Sie rücken bei ihren Auftritten nicht nur sich selbst, sondern auch deren Zuschauer ins
Rampenlicht und nennen es deshalb „schwäbisches Kabarett zum Anfassen“.
Dass sie bei ihrem Publikum so gut ankommen, liegt wohl auch daran, dass die Gscheidles sich mit ihren Scherzen auch selbst auf den Arm nehmen. Auf liebevolle und charmante Art charakterisieren sie manche Denk- und Lebensweise ihrer Landsleute und treffen dabei oft mitten ins Schwarze!
Im neuen Programm „Naseweiß“ interessieren sie sich für alles und jeden. „Naseweiß“ streifen sie durch den Alltag, die Straßen und die Reihen der Gäste. Du willst wissen, was den beiden da wieder aufgefallen ist? Dann komm zu den Gscheidles, du passt da genau hin, denn das ist auch schon ganz schön „naseweiß“!
Foto: Livemacher
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Vorverkauf: 18 Euro
Abendkasse: 20 Euro
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Manchmal atmet die Vergangenheit durch die Ritzen der Gegenwart, und ein Pariser Boulevard von heute trägt noch das Echo der Schritte von 1895 in sich. Cédric Klapisch inszeniert genau diese Magie des flüchtigen Moments. Sein Film lässt die Epochen elegant ineinanderfließen, während eine Gruppe von Nachfahren das Geheimnis ihrer Ahnen lüftet und dabei unerwartet zu sich selbst findet. Eine bezaubernde Ode an die unsichtbaren Fäden, die uns mit unserer Geschichte verbinden.
Als vier ungleiche Cousins und Cousinen ein seit 80 Jahren versiegeltes Haus erben, stehen sie nicht nur vor der Frage eines Verkaufs, sondern auch vor den verstaubten Geheimnissen ihrer eigenen Familie. Ihre Spurensuche führt sie zurück ins Paris des Jahres 1895, an die Schwelle zur Moderne. Dort folgt der Film ihrer jungen Ahnin Adèle, die in der pulsierenden Metropole ihre verschwundene Mutter sucht und unversehens in die Kreise der aufstrebenden künstlerischen Avantgarde gerät. Während in der Gegenwart die vier Erben die Fragmente von Adèles Leben zusammensetzen, enthüllt sich eine ebenso überraschende wie berührende Geschichte, die ihre eigene Sicht auf Herkunft und Zukunft neu justiert.
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Hinter den heiligen Mauern des Vatikans, wo Weihrauch auf den Geruch von Zigarettenrauch trifft, entfaltet Edward Berger ein Kammerspiel von globaler Tragweite. Nach den Schlachtfeldern von „Im Westen nichts Neues“ inszeniert er nun den Kampf um den Heiligen Stuhl – ein fesselnder Thriller, der nicht von göttlicher Fügung, sondern von Macht, Intrige und den allzu menschlichen Schwächen seiner Protagonisten erzählt. Ralph Fiennes brilliert in diesem spannungsgeladenen Ringen um die Zukunft der Kirche.
Nach dem plötzlichen Tod des Papstes versammeln sich die Kardinäle der Welt in Rom, um hinter den hermetisch abgeriegelten Türen der Sixtinischen Kapelle einen Nachfolger zu wählen. Die Leitung dieses traditionsreichen und hochpolitischen Rituals fällt dem pflichtbewussten, aber von Zweifeln geplagten Kardinal Lawrence zu. Schnell wird klar, dass es hier weniger um spirituelle Eingebung als um weltliche Macht geht. Die Fronten verhärten sich zwischen dem liberalen Flügel um Kardinal Bellini und den Erzkonservativen unter Führung von Kardinal Tedesco. Während die Würdenträger um die nötige Zweidrittelmehrheit feilschen und draußen Bombenanschläge die Stadt erschüttern, drohen Intrigen, alte Geheimnisse und persönliche Ambitionen die Kirche in ihren Grundfesten zu erschüttern und den Glauben von Millionen zu gefährden.
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Scala-Kino Benefizgasse 5, 74172 Neckarsulm
Was bleibt, wenn das Fundament des Lebens zerbricht? Für Raynor und Moth ist es der nackte Fels unter den Füßen und der salzige Wind der englischen Küste. Ihre Wanderung auf dem South West Coast Path ist keine romantische Flucht, sondern ein fragiler Akt der Selbstbehauptung gegen das Nichts. Getragen von den grandiosen Darstellungen Gillian Andersons und Jason Isaacs’ entfaltet sich eine wahre Geschichte über die Kraft, die im Weitergehen liegt, selbst wenn das Ziel ungewiss ist.
Raynor (Gillian Anderson) und Moth (Jason Isaacs) stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Nach dem Verlust ihres Hauses und all ihrer Ersparnisse trifft sie eine weitere Hiobsbotschaft: Moth leidet an einer unheilbaren degenerativen Krankheit. In einem Akt stiller Verzweiflung und zugleich unbändigem Lebenswillen fassen sie einen radikalen Entschluss: Sie packen das Nötigste in zwei Rucksäcke und beginnen, den über 1.000 Kilometer langen South West Coast Path zu wandern. Ohne Obdach und mit kaum Geld werden die wilde Küstenlandschaft und ihr kleines Zelt zu ihrem neuen Zuhause. Jeder Schritt wird zum Kampf gegen die Erschöpfung, die Vorurteile Fremder und die nagende Ungewissheit. Doch inmitten der rauen Schönheit der Natur finden sie nicht nur zu sich selbst, sondern auch ihre Liebe zueinander auf eine neue, tiefere Weise wieder.
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Eintritt: 6,50 Euro / 7,50 €
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Scala-Kino Benefizgasse 5, 74172 Neckarsulm
Foto: Steve_Tanner