Mittwoch 01.06. Mittwoch 08.06. 20:30 UHR

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Das schwarze Quadrat

Die Kunstdiebe Vincent und Nils haben erfolgreich das 60 Millionen Dollar teure Gemälde „Das schwarze Quadrat“ des russischen Malers Malewitsch aus einem Museum stibitzt. Nun müssen sie dieses nur noch ihren Auftraggebern an Bord eines Kreuzfahrtschiffs übergeben – und bis dahin möglichst unauffällig bleiben! Doch so einfach wird es ihnen nicht gemacht: Ihr Komplize mit den gefälschten Pässen und den Bordtickets versetzt die beiden, so dass sie sich gezwungen sehen, zwei andere Passagiere zu betäuben um an deren Gepäck und Papiere zu kommen. Dumm nur, dass diese Künstler sind und von der Reederei engagiert waren. Damit sind Vincent und Nils, ob sie wollen oder nicht, plötzlich Elvis- und David Bowie-Imitatoren, die beim abendlichen Unterhaltungsprogramm auftreten müssen. Als Doppelgänger von Elvis Presley und David Bowie sollen sie das vergnügungswillige Publikum bespaßen, doch da Vincent und Nils weder aussehen wie die Vorbilder, noch singen können, ist die Irritation groß. Besonders die Bordpianistin Mia schöpft schnell Verdacht und stößt bald auf das versteckte Gemälde. Kurzerhand malt Vincent eine neue Version. Ein schwarzes Quadrat malen kann schließlich jedes Kind, doch auch diese zweite Version verschwindet bald und so entsteht eine dritte. Ein großer Teil des Spaßes besteht darin, dass sich im Verlauf der verrückten Handlung gleich vier verschiedene Parteien um das wertvolle Gemälde rangeln und sich dabei ständig in die Quere kommen. Irgendwann blickt kaum noch jemand durch, was Original und was Fälschung ist, wer betrogen, wo getäuscht und wie getrickst wird.

Mit dem „Schwarzen Quadrat“ nach dem Motto „Alles geht schief“ hat der Nachwuchs-Regisseur Peter Meister eine völlig verrückte Komödie geschaffen, die sich vor Slapstick und Kalauern nicht scheut, aber auch ein intelligentes Vexierspiel ist, das den Kunstbetrieb genauso hinterfragt wie Identitäten. Eine derart skurrile und temporeiche Gaunerkomödie mit einer fast schon genialen Verkettung von Tief-, Flachsinn und Albernheiten hat es im deutschen Kino noch nicht gegeben. Erwarten Sie also keine feinsinnige und subtile  Handlung, sondern ein großes Vergnügen.

 

Scala-Kino Neckarsulm
Eintritt:
 6,50 Euro
Vorverkauf/Reservierung:
im Scala-Kino, Benefizgasse 5, Telefon 07132 2410
online unter www.kinostar.com

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