Mittwoch 20.04. Mittwoch 27.04. 20:30 UHR

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Das Land meines Vaters

„Das Land meines Vaters“ erzählt die wahre Geschichte einer Familie auf dem französischen Land – konsequent ehrlich, berührend und wahrhaftig. Und so wahrhaftig wie die Geschichte ist, auf der der Film basiert, denn es ist die Geschichte seiner eigenen Familie, so wahrhaftig erzählt auch Regisseur Edouard Bergeon mit Kraft und Wärme von echten Menschen, die sich echten Problemen stellen müssen.

Vielleicht nimmt das Verhängnis schon ganz zu Anfang seinen Lauf, als Pierre 1979 mit großen Träumen von seinem Auslandsaufenthalt aus Amerika heimkehrt. In Wyoming hat er die Landwirtschaft in einer anderen Größenordnung kennengelernt: Auf der Ranch, wo er als Cowboy arbeitete, gab es 10 000 Stück Vieh. Dagegen nimmt sich der große Hof seines Vaters bescheiden aus. Der junge Landwirt strotzt aber nur so vor neuen Ideen und Tatendrang und im Alter von 25 Jahren übernimmt er zusammen mit seiner Verlobten Claire den väterlichen Hof. Besser: Er kauft ihn von seinem Vater für eine erkleckliche Summe. Mit seinen ehrgeizigen Plänen gewährt ihm die Bank den nötigen Kredit.

Zwanzig Jahre später ist der Betrieb gewachsen und mit ihm die Familie. Doch die glücklichen Tage der gemeinsamen Hingabe für Hof und Land gehören bald der Vergangenheit an. Gegen den Wandel der Landwirtschaft hin zu einer industrialisierten Massentierhaltung, den Preisverfall und die zunehmende Abhängigkeit von Großkonzernen kommt der Landwirt trotz aller Bemühungen nicht an. Denn trotz aufopferungsvoller harter Arbeit bis hin zur Erschöpfung und der tatkräftigen Unterstützung von Claire und den beiden Kindern wachsen die Schulden – und mit ihnen Pierres Verzweiflung. Eines Tages erklärt Claire ihrem Mann, dass sie bankrott sind. Pierre tritt die Flucht nach vorn an, verschuldet sich weiter…

Die anrührende Geschichte vom Niedergang eines Traums und einer Familie schildert ein Schicksal, das beispielhaft für viele steht und hat damit den Nerv des Publikums getroffen: Mit mehr als zwei Millionen Zuschauern war Edouard Bergeons Porträt eines verzweifelten Bauern ein Überraschungshit in Frankreich.

Scala-Kino Neckarsulm
Eintritt:
 6,50 Euro
Vorverkauf/Reservierung:
im Scala-Kino, Benefizgasse 5, Telefon 07132 2410
online unter www.kinostar.com

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